HOME IMPRESSUM DISCLAIMER KONTAKT
Baden-Württembergs Naturschätzen auf der Spur
Natura Trails Logo
HOME
NATURA TRAILS
NATURA 2000
NATURPORTRAITS
LINKS
NaturFreunde Haus KetschNaturFreunde Haus MannheimZum Vergroessern bitte KlickenZum Vergroessern bitte KlickenZum Vergroessern bitte Klicken
Die Trails im Ueberblick
Streckenlänge
Insgesamt ca. 26 km

Dauer
ca. 6,5 Stunden

Einzelabschnitte

1.
Vom Naturfreundehaus Mannheim durch Mannheim-Neckarstadt bis
zur Kurpfalzbrücke
ca. 2 km

2.
Querung der Innenstadt Mannheims über Fußgängerzone und Schloßgelände
bis zum Rhein
ca. 2 km

3.
Wanderung auf der Rheinpromenade und durch den Waldpark
ca. 6,1 km

4.
Querung des Industriegebietes vom Großkraftwerk Mannheim (GKM)
bis zum Rheinauhafen
ca. 5,9 km

5.
Vom Rheinauhafen über Backofen-Riedwiesen / Schwetzinger Wiesen und entlang der
Ketscher Rheininsel bis zum Naturfreundehaus Ketsch
ca. 10 km

Geeignet für
Gruppen aller Art, Familien

Tipp
Die Tour ist auch als Radwanderung gut durchführbar. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Strecke, die den Kontrast von schöner, schützenswerter Natur auf der einen Seite und menschlichen Aktivitäten in Form von Städtebau und Industriealisierung auf der anderen Seite besonders verdeutlicht.

Karten-Tipp
Freizeitkarte Mannheim Heidelberg, Karte Nr. 513, 1:50000, Herausgeber: Landesvermessungsamt Baden Württemberg, Büchsenstr. 54, 70174 Stuttgart; ergänzend dazu ein Stadtplan von Mannheim.

Riedwiesen am Rhein in Höhe der Kollerinsel
Übergang zur Ketscher Rheininsel
Ketsch
Etappe 2

Wanderung vom NaturFreundehaus Mannheim zum NaturFreundehaus Ketsch

Streckenbeschreibung

Ausgangspunkt ist das Naturfreundehaus Mannheim (Zum Herrenried 18 in Mannheim-Neckarstadt). Vor dem Haus kreuzen sich die Straßen »Zum Herrenried« und »Herzogenriedstraße«. Man wendet sich, vom Haus aus kommend, nach rechts in die Herzogenriedstraße, geht an der Busstation »Sandgewann« vorbei und biegt dann links in die Gasse »Am Schulgarten« ein. Hier hält man sich rechts, folgt dem Weg rechter Hand entlang der Käthe-Kollwitz-Schule und dann in westlicher Richtung weiter bis zum Straßenschild »Am Steingarten«. Auf dem letzten Wegstück befindet sich links eine Gartenanlage und rechts sieht man die hohen Häuser der Herzogenriedbebauung.

Am Straßenschild »Am Steingarten« muss man nun links aus der Gartenanlage abbiegen. Beim roten Gartentor geht es dann nach rechts und weiter geradeaus, an der Gesamtschule (rechts) und der Multihalle (links) vorbei bis zur Max-Joseph-Straße. Sie beginnt am östlichen Rand des Neuen Meßplatzes. Man folgt der Max-Joseph-Straße in südlicher Richtung. Links liegen der Herzogenriedpark und das Freibad. Nach dem Altersheim Maria Frieden und der St. Bernhard Kirche wird die Carl-Benz-Straße überquert. Die Max-Josepf-Straße ist nun eine Sackgasse mit schönen alten Häusern. Sie endet direkt am Alten Meßplatz. Dieser wurde zur 400-Jahr-Feier Mannheims umgestaltet. Auf der linken Seite des Alten Meßplatzes liegt die Alte Feuerwache, dahinter sieht man die Hochhäuser der Neckaruferbebauung Nord.

Hinweis Alte Feuerwache und Capitol

Unser Weg geht nun weiter geradeaus, an der Alten Feuerwache vorbei, Richtung Kurpfalzbrücke. Sie ist die Verbindung zur Mannheimer Innenstadt; auf ihr überquert man den Neckar. Auf der Brücke angelangt, lohnt ein Rundumblick.

Hinweis Museumsschiff, Neckarwiesen, Collini-Steg, Friedrich-Ebert-Brücke und Fernmeldeturm

Man überquert die Kurpfalzbrücke und geht nun geradeaus in die bekannte Quadrate-Innenstadt von Mannheim. Der Weg führt durch die Fußgängerzone, immer entlang der Kurpfalzstraße, die auch Breite Straße genannt wird, bis zum Schloss.

Hinweis Die Mannheimer innen- oder Altstadt

Wir betreten die Innenstadt auf Höhe der Quadrate K1 und U1. Entlang unseres Weges Richtung Schloss stoßen wir auf das Quadrat G1, den traditionellen Marktplatz mit seiner Brunnenanlage. Rechts im Hintergrund befinden sich das Rathaus und die Kirche St. Sebastian.

Hinweis Der Mannheimer Marktplatz

Auf unserem weiteren Weg überqueren wir die sogenannte Fressgass und erreichen als nächste Querstraße die Planken, die alte Grenze zwischen Unter- und Oberstadt, die früher mit Palisaden gesichert war und somit als Namensgeber der Straße diente. Hier an der Kreuzung Breite Straße und Planken befindet sich der eigentliche Stadtmittelpunkt Mannheims und auch der Hauptverkehrsknotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs. Links die Planken entlang erblickt man das wichtigste Wahrzeichen der Stadt, den Wasserturm. Rechts geht es in Richtung Reissmuseum und Rathaus. Das nächste Quadrat in unserer Laufrichtung, halb links gelegen und mit der Bezeichnung O1 versehen, ist der Paradeplatz mit dem Grupello-Brunnen. Dahinter, auf dem Quadrat N1, befindet sich das Stadthaus mit seiner modernen, symetrischen Architektur. Hier endet die Fußgängerzone. Wir gehen weiter die Breite Straße entlang. Nachdem zwei weitere Quadrate passiert wurden, steht man an der Bismarckstraße. Sie wird überquert. Wir befinden uns jetzt direkt vor dem Schloss.

Hinweis Das Mannheimer Schloss

Vor dem Schloss wendet man sich nach rechts, geht ein kurzes Stück an der Schlosskirche vorbei und erreicht den dahinter liegenden Schlossdurchgang. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befinden sich das Palais Bretzenheim (Quadrat A2), die Uni-Bibliothek (Quadrat A3) sowie die Jesuitenkirche und die Sternwarte (Quadrat A4). Man geht nun durch den Schlossdurchgang hindurch und gelangt auf die Rückseite des Schlosses. Ein Fussweg in südlicher Richtung, der zunächst unter den Zufahrtsstraßen der Konrad-Adenauer-Brücke verläuft, führt uns direkt zum Schlossgarten und zur Rheinpromenade. Man muss nur den Schildern »Schiffsanlegestelle« bzw. »Lindenhof« folgen. Am Flußufer angekommen, sieht man auf der anderen Seite des Rheins Ludwigshafen, die Schwesterstadt Mannheims, liegen. Sie gehört zum Bundesland Rheinland-Pfalz.

Der weitere Weg führt flussaufwärts, immer am Rhein entlang. Es geht durch eine parkähnliche Landschaft. Wir lassen die Jugendherberge links liegen und erreichen anschließend das Stephanieufer. Hier stand einmal die alte Zollburg »Eichelsheim«, von der aus die Gründung Mannheims ausgegangen sein soll. Das Rheinufer wird jetzt von einem schmalen Gehölzstreifen gesäumt, der stark von Weiden durchsetzt ist. Der Weg führt entlang des Rheins bis zum Bellenkrappen. Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Seitenarm des Flusses, der hier mündet. Der Bellenkrappen reicht tief in das nun folgende Gebiet von Reißinsel und Waldpark. Wir gehen an ihm entlang, immer durch den Waldpark, Richtung Strandbad (Wegmarkierung: Tannenbaum).

Natura 2000 Waldpark und Reißinsel

Natur-Porträt Die Saatkrähe

Der Weg durch den Waldpark führt uns bis zu einer Schutzhütte. Hier befindet sich der Übergang bzw. Eingang zur Reißinsel. Diesen benutzen wir nicht, sondern gehen geradeaus, überqueren den Franzosenweg beim Parkplatz Strandbad und orientieren uns weiter südlich, später südöstlich, immer Richtung »Silberpappel«.

Natura 2000 Bei der Silberpappel

Natur-Porträt Die Silberpappel

Wir verlassen nun das Natura 2000-Gebiet und gehen auf dem Rheindamm weiter Richtung Großkraftwerk Mannheim. Der Weg führt zunächst an Sportanlagen und Kleingärten vorbei, rechte Hand liegt immer der Rhein. Beim Gelände des Großkraftwerkes muss man das Flussufer verlassen und nach links in den Stadtteil Neckarau einbiegen. Immer am Gelände des Kraftwerks entlang erreicht man die Aufeldstraße, die wenig später in die Plinaustraße übergeht. Wir sind nun im Industriegebiet von Neckarau und dem hier beginnenden Rheinauhafen. Am Ende der Plinaustraße stößt man auf einen Straßenkreisel. Von hier aus gibt es mehrere Möglichkeiten, um den Stadtteil Rheinau zu durchqueren und zum Naturschutzgebiet »Backofen-Riedwiesen«, unserem nächsten Ziel südlich des Hafens zu gelangen:

1. Links zur Bahnlinie abbiegen, parallel zur Bahn und zur Rhenaniastraße durch Rheinau bis zum Edinger Riedweg laufen, diesem in westlicher Richtung bis zum Naturschutzgebiet »Backofen-Riedwiesen« folgen.

2. Links zur Bahnlinie abbiegen, über die Bahn hinweg zur Casterfeldstraße gehen, dort mit der Straßenbahnlinie 1 bis Bahnhof Rheinau fahren, von hier aus ein kurzes Stück zum Edinger Riedweg laufen, diesem in westlicher Richtung bis zum Naturschutzgebiet »Backofen-Riedwiesen« folgen.

3. Den Weg geradeaus durch den Rheinhafen wählen. Die Strecke ist kürzer und gibt interessante Einblicke in den Hafen, der bedeutender Wirtschaftsfaktor Mannheims ist. Gehwege sind stets vorhanden. Zunächst laufen wir die Duisburger Straße entlang über ein Hafenbecken zur Ruhrorter Straße, diese weiter, bis man auf die Essener Straße trifft. Hier geht es links ab zur »Steak Hütte«, danach rechts über die Bahngleise und nach wenigen Metern, am Ende des Hafengeländes, beginnt das Naturschutzgebiet »Backofen-Riedwiesen«.

Bei der Probebegehung wurde Streckenvariante 3 gewählt.

Am Rande des Naturschutzgebietes »Backofen-Riedwiesen« angekommen, geht es in südwestlicher Richtung weiter geradeaus, bis der Rheinauenweg (Markierung: Blaues »R« auf weißem Grund) erreicht wird. Auf diesen biegt man rechts ein und folgt seinem weiteren Verlauf, zunächst in südwestlicher Richtung zum Rhein, dann immer rheinaufwärts.

Natura 2000 Die Schwetzinger Wiesen

Natur-Porträt Der Weißstorch

Die Wanderung verläuft weiter am Rhein entlang auf dem Rheinauenweg (Markierung: blaues »R« auf weißem Grund). Linke Hand lassen wir einige Angelseen liegen und erreichen den Altrheinbogen Richtung Ketsch, passieren die Gaststätte »Zum Enten Jacob« und gelangen schließlich in die Ortschaft Ketsch. An der Kirche angekommen, biegt man rechts ab. Wenige Meter weiter wird der Eingang zum Naturschutzgebiet »Ketscher Rheinwald« – auch »Ketscher Rheininsel« genannt – erreicht.

Natura 2000 Die Ketscher Rheininsel

Ein Abstecher in das beschriebene Natura 2000-Gebiet »Ketscher Rheininsel« ist für jeden Naturfreund sicherlich lohnenswert. Um zu unserem Ziel, dem Naturfreundehaus Ketsch zu gelangen, wandern wir jedoch auf dem Rheinauenweg weiter. Nach einem kurzen Streckenabschnitt biegt man nach links zum Festplatz ab. Wir lassen die Festhalle rechts liegen, gehen am Anglersee vorbei und erreichen nachfolgend die Straße »Am Weidenstück«. Hier, hinter dem See, liegt das Naturfreundehaus Ketsch (Am Weidenstück 1 in 68775 Ketsch).

Downloads
FALTBLATT 937 kB (PDF)
Biosphärengebiet Schwäbische Alb