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Die Trails im Ueberblick
Streckenlänge
Insgesamt ca. 36,5 km

Dauer
ca. 10 Stunden

Einzelabschnitte

1.
Vom Naturfreundehaus Zwingenberger Hof bis Steinerner Tisch
ca. 14,5 km

2.
Vom Steinernen Tisch bis nach Lobenfeld (Klosterkirche)
ca. 6 km

3.
Von Lobenfeld (Klosterkirche) bis zum Naturfreundehaus »Am Gossenbrunnen« in Leimen
ca. 16 km

Geeignet für
Gruppen aller Art, Familien

Tipp
Die Tour ist auch als Radwanderung durchführbar.

Karten-Tipp
Freizeitkarte Naturpark Neckartal-Odenwald, Ost- und Westblatt, F514 und F513, Herausgeber: Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Büchsenstraße 54, 70174 Stuttgart.

Wanderkarte »Heidelberg, Neckartal-Odenwald«, Karte Nr. 12, 1:20000, Herausgeber: Hessisches Landesvermessungsamt, Schaperstraße 16, 65195 Wiesbaden.

Wander- und Radwanderkarte »Neckartal-Odenwald«, Karte Nr. 13, 1:20000, Herausgeber: Hessisches Landesvermessungsamt, Schaperstraße 16, 65195 Wiesbaden.

Der Neckar bei Zwingenberg
Die Finkenbrunnenquelle
Blick auf Lobenfeld
Etappe 9

Wanderung vom Naturfreundehaus Zwingenberger Hof zum Naturfreundehaus Gossenbrunnen

Streckenbeschreibung

Ausgangspunkt der Wanderung ist das Naturfreundehaus Zwingenberger Hof (Hoffeld 7 in 69439 Zwingenberg). Es liegt am linken Neckarufer, außerhalb des eigentlichen Ortskerns von Zwingenberg. Von der Ortsmitte bzw. der S-Bahnhaltestelle ist das Naturfreundehaus mit einer Fähre über den Neckar zu erreichen.

Hinweis Zwingenberg

Vom Haus aus geht es zunächst nach Osten, flussaufwärts Richtung Fähre. Ca. 200 m vor dem Fähranleger biegt man bei der Weggabelung rechts ab und folgt der Route, die mit einem roten Anreaskreuz markiert ist. Der Wanderweg läuft entlang der Straße bergauf. Durch eine Ahornallee und an Mammutbäumen vorbei geht es in den Wald. Man erreicht eine Spitzkehre, bei der die Straße scharf nach links abbiegt. Der Wanderweg (Markierung: Rotes Andreaskreuz) geht ab hier geradeaus weiter. Er führt direkt in den Wald. Nach einem Wildkirrungsplatz (Futterstelle) geht es links bergauf an einer kleinen Hangschlucht entlang.

Natura 2000 Kresselbacher Berg und NSG Zwerrenberg sowie angrenzende Region

Natur-Porträt Der Graureiher

Der Weg führt an der Finkenbrunnenquelle vorbei. Neben der Quelle stehen alte Grenzsteine am Wegesrand. Nach wenigen Metern erreicht man auf der Hochfläche wieder die Fahrstraße, die man zuvor verlassen hatte. Wir biegen nach rechts auf sie ein und folgen ihr ein Stück nach Süden. Kurz nach der Rasthütte Überhau zweigt der Wanderweg rechts von der Straße ab. Er trägt ab hier die Markierung eines umgekehrten weißen »T«. Sie wird uns von nun an bis zum Steinernen Tisch (zwischen Haag und Mückenloch gelegen) begleiten.

Die Route verläuft zunächst weitgehend geradeaus durch den Wald nach Westen bis zur Siedlungslichtung von Schwanheim. Links des Weges befindet sich eine große Aufforstung mit amerikanischer Roteiche, die auf dem trockenen Boden gut wächst. Auf halbem Weg ist ein kurzer Abstecher nach rechts zum Naturschutzgebiet Reihersee möglich.

Auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg geht es auf die Ortschaft Schwanheim zu. Nach links ergibt sich ein wunderschöner Blick in den Kraichgau bis zur Burg Steinsberg. Am Wegesrand begleitet uns Persischer Ehrenpreis, ein Wildkraut, das sich erst seit 1805 in Europa ausgebreitet hat.

Kurz vor Schwanheim stößt der Wanderweg auf die Kreisstraße K 4105, der man nach rechts in den Ort folgt. In der Ortschaft selbst geht es Richtung Gewerbegebiet Kurzgewann, vorbei an einer Seniorenresidenz, dem Rathaus und der Schule. Der Weg ist auch innerhalb des Ortes gut mit der Markierung des umgekehrten weißen »T« ausgeschildert. Auf der Wiesenstraße verlässt man den Ort. An einem kleinen Sportplatz und einem Kuhstall vorbei geht es in südwestlicher Richtung in den Wald. Am Waldrand bedarf es einiger Aufmerksamkeit, um den richtigen Weg mit der bekannten Markierung halb rechts und leicht bergauf zu finden. Ca. 500 m weiter führt er in einer scharfen Kurve nach rechts an zwei großen Mammutbäumen vorbei zu einer Schutzhütte. Geradeaus quert man die Kreisstraße K 4104 und folgt dem Totenbrunnenweg zum gleichnamigen Naturschutzgebiet.

Natura 2000 Totenbrunnen

Natur-Porträt Die Arnika

Am Schild des Naturschutzgebietes angekommen, führt der Weg nach links und stößt nach einigen hundert Metern wieder auf die Markierung mit dem umgekehrten weißen »T«. Dem Zeichen folgend, erreicht man nach Durchwandern einer Senke schließlich den Hochwald. Am Waldrand entlang geht es weiter in südwestlicher Richtung. Schon bald trifft der Weg wieder auf die Kreisstraße K 4104. Dieser folgend, wird die Ortschaft Haag erreicht. Am Ortseingang verläuft der Weg zunächst links hinab, an der riesigen, ungefähr 500 Jahre alten Haager Linde vorbei. Nun geht es rechts die Straße leicht bergan, um bei nächster Gelegenheit links durch ein kleines Neubaugebiet der 1970er-Jahre den Ortsrand zu erreichen. Entlang einer Schlehenhecke führt der Wanderweg in westlicher Richtung direkt zum Waldrand. Durch einen hellen Buchenwald mit einigen Fichtenbeständen geht es weiter in ein kleines Wiesental. Dort wird die Kreisstraße K 4103 überquert. Rund 800 m weiter westlich erreicht man die große Waldkreuzung des Steinernen Tisches.

Hinweis Der Steinerne Tisch

Vom Steinernen Tisch aus folgt man der neuen Wegmarkierung des blauen und auf der Spitze stehenden Dreiecks; es geht in südöstliche Richtung, später nach Süden und Südwesten über Waldwimmersbach und Lobbach bis nach Lobenfeld.

Zunächst verläuft die Route durch einen Mischwald. Nach ca. 600 m biegt der Weg rechts ab. Von nun an geht es direkt nach Süden. Man durchquert auf einer Strecke von rund einem Kilometer einen sehr schönen Buchenwald. Im Frühling ist der Boden hier mit Buschwindröschen und den gelben Blüten des Scharbockskrauts übersät. Am Waldesrand angekommen, eröffnet sich ein herrlicher Blick über den südlichen Odenwald bis hin zum Steinsberg, der sogenannten Kompassnadel des Kraichgaus. Weiter geht es auf asphaltiertem Weg bergab, rechts an einem Neubaugebiet vorbei, bis man direkt in die Ortschaft Waldwimmersbach gelangt. An der Kirche wird die Hauptstraße überquert. Immer der bekannten Markierung des blauen Dreiecks folgend, biegt der Weg nach einem kurzen Stück rechts ab. An Häusern und Gärten vorbei erreicht man nach weiteren 500 m den Ortsrand. Hier steht eine Tafel vom Naturpark Neckartal-Odenwald. Auf ihr wird unser weiterer Wanderweg nach Lobenfeld als Naturlehrpfad Lobbachtal ausgewiesen.

Natura 2000 Das Lobbachtal

Natur-Porträt Die Groppe

Die Route führt in südwestlicher Richtung auf asphaltiertem Weg immer am Lobbach entlang und an Wiesen vorbei bis zu einem Wald. Er besteht aus Schwarzerlen, Eschen, Buchen und Eichen. Weiter geht es, linke Hand der Bach, rechte Hand der Wald, bis zu einer Schutzhütte. Sie lädt zu einer Rast ein. 200 m weiter südlich ist das Waldstück zu Ende. Vom Waldrand aus führt der Weg durch Streuobstwiesen und Felder auf Lobenfeld zu. Entlang der bisherigen Strecke, die gleichzeitig als Naturlehrpfad dient, finden sich immer wieder interessante Informationstafeln.

Der Markierung mit dem blauen Dreieck folgend, wird die Ortschaft Lobenfeld erreicht und durchquert. Hinter der Kirche biegt der Weg links, dann gleich wieder rechts ab. Man kommt am Feuerwehrgerätehaus vorbei zum Sportplatz. Am Ende des Sportplatzes muss man aufpassen. Hier wird die bisherige blaue Markierung verlassen. Von nun an folgen wir dem Weg, der mit einem weißen Kreuz versehen in Richtung Westen verläuft. Man biegt rechts auf ihn ein, folgt ihm ca. 100 m, um dann nach links durch einen Torbogen zu gehen. Am Klosterhof vorbei wird die Klosterkirche erreicht.

Hinweis Das Kloster Lobenfeld

An der Klosterkirche vorbei führt der Wanderweg mit dem weißen Kreuz in westlicher Richtung aus Lobenfeld heraus. Man überquert die Landstraße nach Mönchzell. Von nun an geht es durch landwirtschaftlich genutzte Flächen leicht bergauf. Am Wegesrand gibt es einige Informationstafeln auf denen einzelne Feldfrüchte beschrieben werden. Rund 1 km von der Klosterkirche entfernt wird der Waldrand erreicht. Von hier aus hat man einen schönen Blick über den Odenwald und den Kraichgau. Am Waldrand geht man ca. 300 m links auf einem befestigten Waldweg leicht bergauf und biegt dann nach rechts Richtung Westen ab. Die Route führt durch ein größeres Waldgebiet direkt auf den Ort Wiesenbach zu. Im Zentrum des bewaldeten Areals liegt der Judenwald, der von uns durchquert wird.

Natura 2000 Der Judenwald

Natur-Porträt Die Spanische Flagge

Mitten im Judenwald erreicht man nach einer kurzen, sehr markanten Rechts- und Linkskurve des Wanderwegs eine Waldscheune mit Rastmöglichkeit. Von hier aus sind es noch 1200 m bis zum westlichen Waldrand. Dem Wegverlauf mit dem weißen Kreuz folgend, geht es an einem Regenwasser-Rückhaltebecken vorbei nun zum Ortsrand von Wiesenbach. Der Wanderweg führt zunächst ein kleines Stück nach rechts in den Ort. Am Biddersbach angekommen, biegt er nach links ab und folgt auf ca. 1200 m immer dem Bachlauf bis zur Bundesstraße B 45. Sie wird unterquert. Gleich danach biegt unser Wanderweg mit dem weißen Kreuz scharf nach links ab, 100 m weiter wieder nach rechts. Nach Durchlaufen einer zweiten Links-Rechts-Kombination geht es geradeaus und über eine kleine Anhöhe hinweg. Gleich dahinter überquert man eine Landstraße und die Elsenz-Brücke. Nach 200 m kommen wir unter der Eisenbahnbrücke hindurch nach Bammental. Der Route mit dem weißen Kreuz folgend geht es 50 m hinter der Unterführung nach rechts weiter in den Ort, ein kurzes Stück geradeaus, dann links durch eine enge Gasse und nach weiteren 100 m wieder rechts. Der Wanderweg verläuft jetzt entlang einer ansteigenden Straße in nordwestlicher Richtung. Man kommt an einer Gärtnerei vorbei und verlässt endgültig den Ort Bammental.

Unser Wanderweg mit der bekannten Markierung führt nun durch den Großen Wald. Er besteht überwiegend aus Buchen, Eichen und Fichten. Nach ca. 1200 m, beim Zusammenfluss zweier Bäche, wird eine Schutzhütte erreicht. Ab hier folgt man der neuen Wegmarkierung mit dem roten Kreuz. Die Route verläuft in westlicher Richtung auf die Ortschaft Gaiberg zu. Zunächst geht es zwischen den beiden Bächen entlang. Nach ca. 600 m führt der Weg nach links. Man kommt durch einen Niederwald und auf einem sehr nassen Grasweg bergab zu einem Wiesengelände. Hier muss man aufpassen. Die nächste Markierung mit dem roten Kreuz befindet sich auf dem gegenüberliegenden Grashang und ist schlecht sichtbar. Es geht über die Wiese zum Feuerwehrgerätehaus und zur Hauptstraße von Gaiberg. Man folgt der Gaiberger Hauptstraße in südlicher Richtung. Zu unserem roten Kreuz kommt jetzt noch die Markierung »weißes Andreaskreuz« hinzu. Am Rathaus geht es rechts weiter, an der Kirche vorbei, bis die Route links von der Straße abgeht. Die letzten Häuser von Gaiberg bleiben hinter uns.

Man folgt dem Feldweg ca. 600 m nach Süden bis zu einer Weggabelung. Die Route mit dem weißen Andreaskreuz geht weiter geradeaus. Wir wenden uns jedoch nach rechts und folgen dem roten Kreuz nach Westen. Über die Kreisstraße K 4161 hinweg, durch Wiesen und Felder und am Waldrand vorbei wird die Landstraße L 600 erreicht. Hier geht man ca. 100 m links die Straße entlang und biegt dann nochmals nach links auf einen asphaltierten Feldweg ein. Die Wanderroute verläuft nun, immer dem roten Kreuz folgend, vorwiegend durch Felder. Zeitweise säumen Obstbäume den Weg. Einige von ihnen sind umgebrochen. Der Leimener Ortsteil Lingental wird südlich umwandert. An einer Tannenschonung und einer kleinen Jagdhütte vorbei geht es in den Wald. Er erstreckt sich von hier aus bis nach Leimen.

Natura 2000 Der »Kleine Odenwald«

Natur-Portrait Der Hirschkäfer

Auf dem Waldweg gelangt man nach ca. 200 m zum Naturdenkmal »Verlobungseiche«. Hierbei handelt es sich um eine mächtige, rund 300 Jahre alte Eiche. Eine Hinweistafel gibt einen kurzen geschichtlichen Überblick über die Zeitspanne und die Epochen, die dieser Baum bisher miterlebt hat.

Ab der Verlobungseiche kommt zu unserem roten Kreuz noch die Markierung »roter Querbalken« hinzu. Die weitere Route führt westlich, dann nordwestlich durch Buchen- und Mischwald. Nach rund 1 km geht es in Serpentinen bergab bis zu einem Damwildgehege. Von hier aus verlaufen die beiden roten Markierungen nach links weiter. Wir benutzen jedoch den Weg, der rechts am Gehege entlangführt. Man erreicht die Prinzenbrücke. Über sie hinweg führt die Route gleich links hinab zum Naturfreundehaus-Vereinsheim »Am Gossenbrunnen« (Heltenstraße 60 a in 69181 Leimen).

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Biosphärengebiet Schwäbische Alb