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Der Albtrauf bei Aalen

Kurzvorstellung und Geschichte

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Der Albtrauf bei Aalen
Ein Bilderbuch der Erdgeschichte

Kurzvorstellung
Geschichte Kurzer Abriss


Kurzvorstellung

Das Natura 2000-Gebiet »Albtrauf bei Aalen« befindet sich am Albtrauf zwischen Essingen im Westen und Westhausen im Osten. Es umfasst die Naturräume Schwäbische Alb und das Albvorland.
Diese Landschaften sind Teile des südwestdeutschen Schicht-stufenlandes, welches aus Sedimenten des Jurameeres (vor 200 – 140 Mio. Jahren) aufgebaut ist. Gebirgsbewegungen und Abtragungen in der Erdneuzeit (vor 60 Mio. Jahren bis heute) haben die Landschaft treppenförmig ausgestaltet.
Das Albvorland ist in seinem nördlichen Teil geprägt durch größere zusammenhängende landwirtschaftlich genutzte Flächen auf guten tonigen Lehmböden, während im südlichen Teil nahe am Albtrauf aufgrund der dort zur Vernässung neigenden Tonböden Grünland vorherrscht.

Die Schwäbische Alb mit ihrer hohen Steilkante wird aus Weißjuragesteinen gebildet. Hinter der Steilkante des Albtraufs schließt sich eine kuppige Hochfläche an. Der 150 – 400 m hohe Steilanstieg ist landschaftlich besonders reizvoll. Bereichert wird diese Szenerie noch durch dem Trauf vor gelagerte Inselberge (Zeugenberge) und Berghalbinseln. Das Kalkgestein der Schwäbischen Alb neigt stark zur Verkarstung, was durch das Auftreten von vielen Höhlen und Quellaustritten am Fuße der Alb belegt wird.

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Geschichte Kurzer Abriss


Das Gebiet in und um Aalen wurde bereits in der Antike (um 150 – 260 n. Chr.) durch die Anwesenheit der Römer geprägt.
Beweis dafür sind der Limes und das römische Reiterkastell Ala II Flavia, auf dessen Gelände sich jetzt das Limesmuseum befindet. Im Jahr 2005 wurde der Limes zum UNESCO Welt-kulturerbe erklärt.
Um das Jahr 1136 erstmals als Dorf erwähnt, ist Aalen heute eine Kreisstadt mit einer Fläche von rund 14663 ha und 66624 Einwohnern. Die wirtschaftliche Entwicklung um Aalen – und besonders Wasseralfingen – ist eng mit dem Erzabbau und dessen Verhüttung verbunden. Bereits 1366 wurden die ersten Erzgruben (»Am Burgstall« und »Roter Stich«) erschlossen. Auch heute noch haben die Hüttenwerke zusammen mit der Maschinenfabrik Alfing (gegr. 1911) große Bedeutung als Zulieferer für die

Automobilindustrie. Einblicke in die Arbeit der Bergleute und der ortsansässigen Industrie bieten das Besucherbergwerk »Tiefer Stollen« und das Heimatmuseum von Wasseralfingen.
In Unterkochen entwickelte sich neben den Verhüttungsbetrieben schon früh eine Papierindustrie (ab 1613) die bis heute ihre Bedeutung nicht verloren hat. Oberkochen (erstmals urkundlich 1337 erwähnt) war über Jahrhunderte ein geteiltes Dorf, sowohl herrschaftlich als auch glaubensmäßig.
Die Wanderung führt uns südlich ins Kochertal, wo in Unterkochen der »Weiße Kocher« und in Oberkochen der »Schwarze Kocher« entspringt. Erstmals 1136 urkundlich erwähnt, entstand Unterkochen als Siedlung rund um das Schloss »Kochenburg«. Eine besondere Sehenswürdigkeit des Ortes ist die aus dem späten 12. Jahrhundert stammende Wallfahrtskirche St. Maria.

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Biosphärengebiet Schwäbische Alb