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Täler um Bad Urach
Die Schwäbische Alb

Kurzvorstellung, Landschaftsbeschreibung und Biosphärengebiet

Lieber Trekkingfreund

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Die Schwäbische Alb

Kurzvorstellung Jusi und Ermstal
Kurzvorstellung Albtrauf zwischen Dettingen und Eningen
Kurzvorstellung Hohe Warte und Längental
Kurzvorstellung Eninger Weide/St Johann
Kurzvorstellung Täler um Bad Urach
Landschaftsraum Albvorland/Ermstal
Biosphärengebiet Schwäbische Alb


Die Schwäbische Alb

Die Schwäbische Alb ist ein sich von Südwest nach Nordost hinziehendes Mittelgebirge in Süddeutschland. Sie ist eine durch Flüsse zerteilte Hochebene, die nach Nordwesten durch einen sehr markanten Steilabfall begrenzt wird, hingegen nach Südosten sanft abdacht und dort ins Alpenvorland übergeht. Der nordwestliche Steilabfall wird Albtrauf genannt und trennt die Albhochfläche vom Albvorland. Sie erstreckt sich vom Nördlinger Ries bis nach Tuttlingen. Die Länge des Gebirges beträgt etwa 200 Kilometer, die Breite im Mittel etwa 40 Kilometer. Die höchsten Erhebungen des Albkörpers reichen bis knapp über 1000 Meter.

Das Gestein entstand während der Jurazeit vor 200 bis 145 Mio. Jahren am Boden eines Meeres. Es gibt drei Hauptformationen. Nach ihrer Farbe unterscheidet man von unten nach oben Lias (Schwarzer Jura), Dogger (Brauner Jura) und Malm (Weißer Jura).

Die Gesteine des Schwarzen Jura sind Tonschiefer. Dieses Gestein tritt am Fuß des Albtraufs auf und ist berühmt für seine Funde von Ichthyosauriern. Die Schichten des Braunen Jura, sandig-tonige Mergel, haben einen recht hohen Gehalt an Eisen. Dieses Eisen wurde in Wasseralfingen bei Aalen auch als Eisenerz abgebaut. Der Weiße Jura, der die Steilstufe des Albtraufs bildet, besteht aus fast reinem Kalk. Der Kalk wird in einer Reihe von großen Steinbrüchen – beispielsweise bei Schelklingen und bei Grabenstetten – abgebaut und zur Zementherstellung und als Straßenschotter verwendet.

Die Schwäbische Alb ist eines der größten zusammenhängenden Karstgebiete in Deutschland. Der wasserlösliche Kalkstein wird ausgewaschen, so dass sich Höhlen und Dolinen bilden. Aufgrund der Verkarstung weist die Alb nur sehr wenige Oberflächenge­wässer auf. Die Entwässerung erfolgt durch Klüfte und Höhlen. Viele Höhlen sind als Schauhöhlen erschlossen.

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Kurzvorstellung


Natura-Trail »Jusi und Ermstal«

Der Natura-Trail »Jusi und Ermstal« verläuft meist im Natura 2000 – Gebiet »Hohenneuffen, Jusi und Bassgeige«, das vom Jusiberg bei Kappishäusern bis zur Bassgeige bei Lenningen immer am Albtrauf entlang verläuft. Es umfasst die Naturräume Schwäbische Alb und Albvorland. Das Gebiet ist Bestandteil des Biosphärengebiets »Schwäbische Alb«. Der Trail führt größtenteils durch die Pflegezone des Biosphärengebiets.

Der hier vorgestellte Natura Trail soll auf Zusammenhänge von Natur und Kultur in der Region aufmerksam machen. Er führt durch die für das Natura 2000 – Gebiet typischen Hangmischwälder, Streuobstwiesen und über Vulkanschlote von  Metzingen nach Dettingen/Erms und zurück.


Diese Landschaften sind Teile des südwestdeutschen Schichtstufenlandes, welches aus Sedimenten des Jurameeres (vor 200 – 140 Mio. Jahren) aufgebaut ist. Gebirgsbewegungen und Abtragungen in der Erdneuzeit (seit 60 Mio. Jahren bis heute) haben die Landschaft treppenförmig ausgestaltet. Im Bereich des Natura-Trails kommt noch der tertiäre Vulkanismus dazu, der die Landschaft punktuell mit Maaren oder herausgewitterten Vulkanschloten überformte.

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Natura-Trail »Albtrauf zwischen Dettingen und Eningen«

Der Natura-Trail »Albtrauf zwischen Dettingen/Erms und Eningen« verläuft meist im FFH–Gebiet »Uracher Talspinne«, das von Eningen bis ins hintere Ermstal immer am Albtrauf entlang verläuft, sowie im Vogelschutzgebiet »Schwäbische Alb und Vorland«. Sie umfassen die Naturräume Schwäbische Alb und Albvorland. Das Gebiet ist Bestandteil des Biosphärengebiets »Schwäbische Alb«. Der Trail verläuft größtenteils durch die Pflegezone des Biosphärengebiets und teilweise an Kernzonen entlang.


Der hier vorgestellte Natura Trail soll auf Zusammenhänge von Natur und Kultur in der Region aufmerksam machen. Er führt durch die für das Natura 2000 – Gebiet typischen Hangmischwälder und über die Albhochfläche von Dettingen nach Eningen.

Diese Landschaften sind Teile des südwestdeutschen Schichtstufenlandes, welches aus Sedimenten des Jurameeres (vor 200 – 140 Mio. Jahren) aufgebaut ist. Gebirgsbewegungen und Abtragungen in der Erdneuzeit (seit 60 Mio. Jahren bis heute) haben die Landschaft stufenförmig ausgestaltet.

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Natura-Trail »Hohe Warte und Längental«

Der Natura-Trail »Hohe Warte und Längental« verläuft meist im FFH–Gebiet »Uracher Talspinne«, das von Eningen bis ins hintere Ermstal immer am Albtrauf entlang verläuft, sowie im Vogelschutzgebiet »Schwäbische Alb und Vorland«. sie umfassen die Naturräume Schwäbische Alb und Albvorland. Das Gebiet ist Bestandteil des Biosphärengebiets „Schwäbische Alb“. Der Trail verläuft größtenteils durch die Pflegezone des Biosphärengebiets.


Der hier vorgestellte Natura Trail soll auf Zusammenhänge von Natur und Kultur in der Region aufmerksam machen. Er führt durch die für das Natura 2000 – Gebiet typischen Hangmischwälder und über die Albhochfläche vom Rutschenfeld bei St. Johann-Bleichstetten nach Dettingen.

Diese Landschaften sind Teile des südwestdeutschen Schichtstufenlandes, welches aus Sedimenten des Jurameeres (vor 200 – 140 Mio. Jahren) aufgebaut ist. Gebirgsbewegungen und Abtragungen in der Erdneuzeit (seit 60 Mio. Jahren bis heute) haben die Landschaft stufenförmig ausgestaltet.

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Natura-Trail »Eninger Weide / St. Johann«

Der Natura-Trail »Eninger Weide / St. Johann« verläuft meist im FFH–Gebiet »Uracher Talspinne«, das von Eningen bis ins hintere Ermstal immer am Albtrauf entlang verläuft, sowie im Vogelschutzgebiet „Schwäbische Alb und Vorland“. Sie umfassen die Naturräume Schwäbische Alb und Albvorland. Das Gebiet ist Bestandteil des Biosphärengebiets »Schwäbische Alb«. Der Trail verläuft größtenteils durch die Pflegezone des Biosphärengebiets.


Der hier vorgestellte Natura Trail soll auf Zusammenhänge von Natur und Kultur in der Region aufmerksam machen. Er führt durch die für das Natura 2000 – Gebiet typischen Hangmischwälder und über die Albhochfläche von Eningen über den Gestütshof St. Johann zur Rohrauer Hütte auf dem Rutschenfeld nahe dem Uracher Wasserfall und den Rutschenfelsen.

Diese Landschaften sind Teile des südwestdeutschen Schichtstufenlandes, welches aus Sedimenten des Jurameeres (vor 200 – 140 Mio. Jahren) aufgebaut ist. Gebirgsbewegungen und Abtragungen in der Erdneuzeit (seit 60 Mio. Jahren bis heute) haben die Landschaft stufenförmig ausgestaltet. Im Bereich dieses Natura-Trails kommt noch der Vulkanismus dazu.

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Natura-Trail »Täler um Bad Urach«

Der Natura Trail »Täler um Bad Urach« verläuft im FFH-Gebiet »Uracher Talspinne«, das von Eningen bis ins hintere Ermstal immer am Albtrauf entlang verläuft, sowie im Vogelschutzgebiet »Schwäbische Alb und Vorland«. Sie umfassen die Naturräume Schwäbische Alb und Albvorland. Das Gebiet ist Bestandteil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Der Trail verläuft größtenteils durch die Pflegezone des Biosphärengebiets und teilweise an Kernzonen entlang.


Der hier vorgestellte Natura Trail soll auf Zusammenhänge von Natur und Kultur in der Region aufmerksam machen. Er führt durch die für das Natura 2000-Gebiet typischen Hangmischwälder an Wasserfällen vorbei auf die Albhochfläche und zurück. Anfangs- und Endpunkte sind jeweils Bahnhaltepunkte in Bad Urach. Die zwei Naturfreundehäuser Seltbachhaus und Rohrauer Hütte liegen auf dem Weg.

Diese Landschaften sind Teile des südwestdeutschen Schichtstufen-landes, welches aus Sedimenten des Jurameeres (vor 200 – 140 Mio. Jahren) aufgebaut ist. Gebirgsbewegungen und Abtragungen in der Erdneuzeit (seit 60 Mio. Jahren bis heute) haben die Landschaft stufenförmig ausgestaltet.


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Landschaftsraum Albvorland/Ermstal


Dicht besiedelter Raum am Fuße der Alb

Der klimatisch begünstigte Raum war bereits in vorgeschichtlicher und antiker Zeit besiedelt. Um 85 n. Ch. kam das Gebiet unter direkte Herrschaft des Römischen Reiches. Nach dem Rückzug der Römer im dritten Jahrhundert etablierten sich germanische Stämme (Alemannen). Vermutlich gewann dann im 6. Jahrhundert der Albaufstieg am oberen Ende des Ermstals an Bedeutung. Zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert fiel das Gebiet nach und nach unter die Herrschaft der Württemberger. Innerhalb Württembergs gehörte fast das ganze Ermstal zum Amt Urach. Mit der Auflösung des Oberamts Urach 1938 wurde es Teil des Landkreises Reutlingen.


Die Lage am Fluss und später der Eisenbahnbau förderten eine frühzeitige Industrialisierung. Nach 1700 siedeln sich die ersten Textil- und Gerberbetriebe in Metzingen an. Durch die Industrialisierung kommt es um 1800 zu einem raschen Bevölkerungswachstum. 1820/24 werden die ersten Textilfabriken in Metzingen gebaut. 1860 wurde die Papierfabrik zum Bruderhaus in Dettingen gegründet. Weitere Industrieansiedlungen folgten, damit einher ging eine stetige Ausweitung der Wohngebiete.

Auch heute noch ist das Ermstal ein attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort, der sich durch besonders innovationsfreudige Unternehmen auszeichnet. Dennoch ist vor allem im Bereich der Talhänge die schöne Kulturlandschaft erlebbar.

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Biosphärengebiet Schwäbische Alb


Im Frühjahr 2008 wurde das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ausgewiesen.

Die Schwäbische Alb und ihr Vorland sind Landschaftsräume, in denen sich über Jahrhunderte durch menschliches Wirtschaften geprägte Kulturlandschaften ausgebildet haben. Diese schöne und einzigartige Landschaft kann unter den heutigen Rahmenbedingungen nur durch ressourcenschonende Wirtschaftsweisen erhalten und entwickelt werden. Mit der Ausweisung des Biosphärengebiets soll eine Modellregion entstehen, in der erfolgreicher Umweltschutz mit der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der im Gebiet lebenden Menschen verknüpft wird - und zwar auf eine Weise, die den Ansprüchen der heute lebenden Menschen gerecht wird und gleichzeitig die Lebensgrundlage nachfolgender Generationen erhält. Auf der Alb entsteht ein Beispielgebiet für »nachhaltige Entwicklung«


Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb liegt rund 50 km südöstlich von Stuttgart. Beteiligt sind 29 Gemeinden aus den drei Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Alb-Donau-Kreis sowie der Gutsbezirk Münsingen. Es erstreckt sich rund 40 km lang vom Albvorland im Norden über den steil aufsteigenden Albtrauf, die Albhochfläche bis an die Donau im Süden. Die Hang- und Schluchtwälder am Albtrauf sind ein markantes naturräumliches Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets. Einige dieser Wälder sind als Kernzonen des Biosphärengebiets ausgewiesen. Das bedeutet, dass sie nicht mehr bewirtschaftet werden, und sich selbst überlassen bleiben.

Bemerkenswert sind aber auch die landschaftsprägenden Streuobstwiesen im Albvorland, die Sie ebenso auf unseren Trails erleben können. Diese und die abwechslungsreiche traditionelle Kulturlandschaft auf der Schwäbischen Alb mit Wacholderheiden, Wiesen, Weiden, Ackerflächen und Wäldern sind Teil der Pflegezonen des Biosphärengebiets. Das bedeutet, dass sie zwar weiterhin vom Menschen genutzt werden, aber die Nutzung in einer die Natur besonders schützende Art und Weise geschieht.

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Biosphärengebiet Schwäbische Alb